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Alles wird gut! Zwiebeln schneiden ganz ohne Probleme

Gepostet auf 6. September 2012 by Team kochen-lernen.net

Wer kennt das nicht, man zerhackt und schnipselt seine Zutaten für das perfekte Dinner und auf einmal kullern einem beim Zwiebelschneiden die Tränen über die Wangen. Mit glasigen Augen versucht man die Zwiebeln mit dem Messer zu treffen und Schwups, schon das nächste Missgeschick, man rutscht ab und schneidet sich in den Finger. Wenn das Essen dann endlich langsam vor sich in der Küche hin köchelt, merkt man zu guter Letzt auch noch beim Servieren des Aperitifs, dass die Finger nach Zwiebeln stinken. Das muss alles aber gar nicht sein. Damit der Spaß am Kochen nicht vergeht, gibt es hier ein paar hilfreiche Tipps für kinderleichtes Zwiebelschneiden.

Nicht traurig sein, Tränen ade!

Die Zellen der Zwiebeln enthalten eine Aminosäure namens Iso-Alliin und ein Enzym Alliinase, welche durch die chemische Reaktion beim Zwiebelschneiden ein Gas bilden. Dieses steigt in die Luft und verursacht dadurch die Tränen in den Augen und manchmal sogar eine laufende Nase. Damit sich dieses Gas nicht bilden kann, taucht man die Zwiebel vor dem Schneiden in lauwarmes Wasser.

Danach kann man sie problemlos kleinschneiden. Sollte man diesen Schritt vergessen haben kann man alternativ das Fenster weit öffnen, die Zwiebeln im Sitzen schneiden, einen Schluck warmes Wasser in den Mund nehmen oder Kaugummi kauen. Wen es nicht stört, Taucherbrillen können natürlich auch getragen werden.

Die Zwiebel schneiden und nicht den Finger

Ohne Schale ist die Zwiebel leicht rutschig. Ein richtig scharfes Messer ist deswegen das A und O beim Zwiebelschneiden. Ist das Messer nämlich zu stumpf, muss man mehr Druck auf das Messer ausüben, welches oft zum Abrutsch führt. Mehr Halt hat man auch, wenn man den Strunk beim Durchschneiden der Zwiebel nicht entfernt.

Finger riechen fein und nicht nach Zwiebel

Wenn nach dem Zwiebelschneiden die Hände noch stundenlang trotz vielem Waschen nach Zwiebeln riechen, kann man sie mit Edelstahlseife wie gewohnt waschen. Der Edelstahl neutralisiert den Geruch der Zwiebel und lässt ihn im Handumdrehen verschwinden. Auch das Reiben der Hände am Edelstahlwaschbecken oder Edelstahlwasserhahn kann dies ermöglichen. Das Einreiben der Hände mit Zitronensaft vor dem Zwiebelschneiden kann die Geruchsaufnahme der Zwiebelsäfte an den Händen vermeiden.

Wer kein Edelstahl oder keine Zitronen zur Verfügung hat kann auch nach dem Schneiden die Hände mit Zahnpasta gründlich waschen. Dies baut den Geruch zwar nicht ganz ab, aber überdeckt ihn mit einem frischen Duft.

Hier nun noch ein letzter Rat: wer hundertprozentig Tränen, Verletzungen und Gerüche vermeiden will, gibt die Aufgabe des Zwiebelschneidens am besten an einen Freund ab. Viel Erfolg!

Was andere sagen

  1. hisabu fisshaye 24. September 2015 um 11:40

    dankeschöen

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