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Leckere Nudeln selbst machen

Gepostet auf 26. April 2012 by Team kochen-lernen.net

Nudeln kommen bei jung und alt gut an. Es gibt sie in mannigfaltigen Formen. Mit Nudeln auf dem Tisch kann man selten etwas falsch machen und die Herzen der Gäste sind im Nu erobert. Klar kann man Pasta im Supermarkt kaufen, aber wenn Sie etwas Besonderes auftischen möchten, dann sollten Sie Ihre Nudeln selbst machen.

Variable Zutaten

Zuerst müssen sie den Teig für Ihre Nudeln selbst machen. Für den Teig benötigen Sie nur wenige Zutaten. Für 150g Nudelteig benötigen Sie

  • 100g Mehl,
  • 1 Ei,
  • 1 Esslöffel Öl und
  • eine Prise Salz.

Wenn sie jetzt denken „Aber Mehl ist nicht gleich Mehl“, dann haben Sie Recht. Die klassische italienische Pasta besteht aus Hartweizengrieß, aber Nudeln selbst machen klappt mit den meisten Mehlsorten problemlos. Der Teig lässt sich sehr leicht variieren, so dass Sie viel experimentieren können. Nudeln sind weltweit beliebt und sie werden aus verschiedensten Mehlsorten gemacht.

Als Erfinder der Nudeln, dürfen die Chinesen natürlich nicht in der Liste fehlen. Sie essen gern Glasnudeln, die aus Mungobohnen hergestellt werden und Reisnudeln aus Reismehl.

Der Japaner hingegen liebt Soba, Nudeln, die aus Buchweizenmehl hergestellt werden. In einigen Gegenden Deutschlands sind Spätzle, also Eiernudeln sehr beliebt. Mehr über Nudeln erfahren Sie hier.

Den Teig kneten

Nudeln selbst machen ist gar nicht so schwer. Schütten sie das Mehl zu einem Hügel auf. In die Mitte des Hügels machen Sie eine kleine Vertiefung und geben das Ei samt Öl und Salz hinein.

Nun beginnen sie von der Mitte aus langsam das Mehl in das Ei zu rühren. Der Teig wird dadurch immer dicker und fester. Kneten Sie so lange, bis das Mehl komplett im Teig ist.

Wenn Ihnen diese Methode zu aufwändig ist, können sie auch einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und kneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Das war schon der erste Schritt zum Nudeln selbst machen. Grundsätzlich können Sie den fertigen Teig direkt weiterverarbeiten, er wird aber noch besser, wenn Sie ihn 30 bis 60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Decken Sie den Teig dabei mit einem Tuch aber oder wickeln Sie ihn in Klarsichtfolie.

Die Nudeln in Form bringen

Nun müssen Sie den Teig zu ansehnlichen Nudeln formen. Eine Nudelmaschine kann die Arbeit erleichtern, aber auch ohne spezielle Geräte ist sie nicht schwer. Walzen Sie mit einem Nudelholz den Teig vorsichtig auf einer flachen Unterlage aus. Streuen sie zwischendurch gelegentlich etwas Mehl auf die Unterlage, damit der Teig nicht kleben bleibt.

Der Teig sollte möglichst gleichmäßig zwischen 2 und 3 mm dick sein, kleine Unterschiede stören aber beim späteren Kochen nicht. Beim Nudeln selbst machen können Sie frei entscheiden, welche Form Ihre Nudeln haben sollen. Sie können den Teig einfach in Streifen schneiden, aber Sie könnten auch Pasta in Herzform ausstechen oder kleine Fächer basteln. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die fertigen Nudeln zum trocknen auf eine flache, trockene Unterlage legen. Lange Nudeln sollten möglichst wenige Berührungspunkte mit der Unterlage haben, damit sie nicht festkleben. Sie können sie auf ein Kuchengitter legen oder an einer erhöhten Position aufhängen. Die trockenen Nudeln können Sie nun direkt verarbeiten (z.B. zu einem leckeren Auflauf) oder für spätere Mahlzeiten aufbewahren.

Sie sehen: Nudeln selbst machen ist auch ohne spezielle Küchengeräte nicht schwer.

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