Nudeln al dente kochen: Kein Zauberwerk, sondern eine Geduldsprobe

Gepostet auf 13. Januar 2012 by Team kochen-lernen.net

Kleine Muscheln wie Cocciolette, schwungvoll geformte Spiralen wie Fusilli oder lange, dünne Fäden wie Spaghetti – Pasta gibt es in vielen verschiedenen Formen und regionalen Besonderheiten. Deutsche lieben die italienischen Nudeln, knapp acht Kilo isst jeder Bundesbürger pro Jahr. Doch wie kocht man Pasta richtig?

Al dente heißt das Zauberwort

Wichtige Voraussetzung für das Gelingen ist ein ausreichend großer Topf mit genügend Wasser, damit die Nudeln gleichmäßig garen können. Als Faustregel rechnet man 1 Liter Wasser für 100 Gramm Trockennudeln. Italiener würzen das Nudelwasser gerne mit grobem Meersalz. Die Pasta darf erst ins kochende Wasser gegeben werden.

“Al dente”, übersetzt bissfest, muss Pasta nach dem Kochen sein. Eine erste Orientierung für den perfekten Garpunkt gibt die empfohlene Kochzeit auf der Pastapackung. Etwa eine Minute vor deren Ablauf muss sich der Koch auf seinen Geschmackssinn verlassen und probieren: Wenn die Nudel in der Mitte noch bissfest ist, hat sie ihren perfekten Garpunkt erreicht. Optisch ist in der Mitte ein kleiner weißer Kern zu erkennen. Nudeln al dente zu kochen, ist damit kein Zauberwerk, sondern eine Geduldsprobe.

Jede Pasta ist einzigartig

Nudel ist nicht gleich Nudel! Denn Nudeln gibt es nicht nur in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, sondern sie unterscheiden sich auch in Ihrer Zusammensetzung. Jede Nudelsorte hat abhängig von ihrer Größe und Form einen individuellen Garzeitpunkt, der sich zwischen zehn und 15 Minuten bewegt, und eignet sich speziell für bestimmte Nudelgerichte.

Die muschelförmigen Cocciolette etwa gehören in Gemüsesuppen, die spiralförmigen Fusilli werden gerne als Salat oder zu Fisch- und Fleischgerichten mit Sauce serviert.

Spaghetti eignen sich aufgrund ihrer Form vor allem für Saucen wie Bolognese oder Carbonara. Übrigens sind Spaghetti die mit Abstand beliebteste Pasta. Wer wie ein echter Italiener essen will, wickelt die Spaghetti am Tellerrand auf die Gabel. Die Benutzung eines Löffels gilt in manchen Teilen Italiens als Zeichen schlechter Tischmanieren.

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