India – Land of Spices (indisch kochen lernen)


Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama ist einer der berühmtesten Entdecker der Welt. Im Auftrag des portugiesischen Königs Manuel I. machte er sich auf die Reise, um einen Seeweg nach Indien zu finden, was ihm Ende des 15. Jahrhunderts auch gelang. Es ging nicht nur um Entdeckungen und Eroberungen, sondern um die Erschließung der “Gewürzroute” von Indien nach Europa
.

Das Land der Gewürze

Als Inbegriff der indischen Kochkultur gilt in der westlichen Welt die Vielfalt der Gewürze und das Verwenden von scharfen Soßen.
Als Gewürze findet man in der indischen Küche neben Curry auch Kardamom, Ingwer und Safran. Indien lässt sich am besten mit dem Geruchssinn entdecken. Die verschiedenen Aromen und Farben der einzelnen Gewürze beschäftigen unsere Sinne. Viele Kulturen würden gern indisch kochen lernen oder mehr über indische Rezepte erfahren.

Gut essen, richtig würzen und heilen: Diese drei Begriffe stehen im Ayurveda für dasselbe. Das “Ayurveda”, ein traditionelles indisches Medizinsystem, ist eine der ältesten Lehren “vom langen Leben“.

Essen mit sehr langer Tradition

Indisch kochen hat eine sehr lange Tradition und teilt sich in drei grundlegende Bereiche auf.
Die nordindische, die südindische und die ostindische Küche (große Vielfalt an Rezepten). Große Unterschiede gibt es zwar nicht, aber für die europäische Bevölkerung gilt die nordindische Küche meist am schmackhaftesten und wird allgemein als gut verträglich eingestuft.

Die Zubereitung

Indisch kochen erfolgt vorwiegend vegetarisch. Wo Fleisch verzehrt wird, wird meist Hähnchenfleisch bevorzugt. Rindfleisch wird in der indischen Kochkultur strikt abgelehnt. Das Rind gilt als heiliges Tier der Hindus.
Eine der bekanntesten indischen Speisen ist das Curry-Huhn (Rezept siehe unten). Es ist auch in den europäischen Ländern ein sehr beliebtes Gericht.

Die Zubereitung findet in einer wokähnlichen Pfanne statt. Serviert wird auf einem großen runden Tablett, dem „Thal“. Die Beilagen befinden sich in kleinen Schüsseln auf dem Tablett.

Hier ein Rezept für Curry-Huhn mit Basmati Reis

300 g Hähnchenbrustfilet (oder Zucchini und Champignons)

1 St Paprika (gelb oder rot)

1 Stg Lauch

2 St Möhrchen (klein)

1 St Zwiebel

1/2 l Geflügelbrühe (oder Gemüsebrühe)

125 ml Sahne

Curry

Salz

Pfeffer

Cayenne-Pfeffer

250 g Basmati-Reis

40 g Butter

Für das Kochen der Soße:

Sie müssen das Gemüse waschen, schälen und zerkleinern. Erhitzen Sie dann etwas Butter in einer Pfanne oder einem Topf. Dann dünsten Sie das Gemüse an und würzen es je nach Geschmack mit Curry. Nach etwa 5 min gießen Sie es mit der Brühe auf und bringen es dann für ca. 20 Minuten zum Kochen.

In der Zwischenzeit schneiden Sie das Hähnchenbrustfilet in Mundgerechte Stücke und müssen es mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Erhitzen Sie wieder etwas Butter in der Pfanne und braten Sie das Fleisch an.

Nun ein bis zwei Liter Wasser mit einem Teelöffel Salz zum Kochen bringen und den Reis ca. acht Minuten darin gar kochen.

Ist die Soße fertig, die Sahne unterrühren und nochmals aufkochen. Dann geben Sie das Hähnchenbrustfilet dazu und können das ganze noch mit etwas Pfeffer nachwürzen.

Dazu servieren Sie natürlich Reis!

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