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Was muss ich beim Fisch kochen beachten?

Gepostet auf 30. April 2012 by Team kochen-lernen.net

Mit der richtigen Zubereitung selbst Fischgegner überzeugen

Fisch gehört zu den gesündesten Lebensmitteln. Der Vergleich zum Rindfleisch macht dies deutlich. Zum Beispiel steht der rote Blutfarbstoff, Hämoglobin, das in rotem Fleisch vorkommt, im Verdacht, Darmkrebs zu begünstigen, indem es zur Bildung schädlicher Stickstoffverbindungen führt. Wie lifeline.de (http://www.lifeline.de/themenspecials/darmkrebs/grundwissen/risikofaktoren/darmkrebs-fleisch-erhoeht-das-risiko-fisch-schuetzt-id28717.html) berichtet, belegt eine Studie, dass der tägliche Verzehr von rotem Fleisch das Darmkrebsrisiko um bis zu 50 Prozent erhöht.

Speisefisch enthält nicht nur kein Hämoglobin, sondern senkt das Darmkrebsrisiko sogar um fast 50 Prozent. Deshalb sollte mindestens einmal in der Woche Fisch auf den Tisch kommen. Trotzdem verweigern sich viele der maritimen Köstlichkeit. Fisch ist ein empfindliches Lebensmittel. Wenn Fisch nicht schmeckt, dann oft wegen falscher Zubereitung.

Empfindliches empfindlich behandeln

Empfindliche Lebensmittel müssen schonend zubereitet werden, was aber nicht bedeutet, dass Sie Fisch nur ohne direkte Hitzeeinwirkung dünsten dürfen. Im Gegenteil, bei vielen Köchen gehören traditionelle Fischrezepte, wie die nach Müllerinart, immer noch zum Goldstandard.

Waschen und trocknen Sie dafür das Fischfilet gut ab; würzen Sie es aber vor dem Braten nicht mit Salz und Pfeffer. Salz würde Flüssigkeit aus dem Filet ziehen; Pfeffer würde beim Braten bitter werden.

Beträufeln Sie den Fisch mit Zitronensaft, damit sich das Fleisch zusammenzieht und beim Braten nicht auseinanderfällt. Vorm Braten in heißem Fett sollten Sie das Fischfilet in Mehl wälzen. Dadurch bleibt der Fischsaft beim Braten im Filet erhalten.

Trotz ihrer Einfachheit gehören selbst in gehobenen Restaurants solche Fischrezepte zum Standardportfolio. Weitere traditionelle und besondere Fischrezepte können Sie u.a. auf send-a-fish.de nachlesen und nachkochen.

Alle Fischrezepte schmecken – die richtige Fischauswahl macht´s

Es gibt aber auch Fischrezepte, bei denen Sie Fisch kochen müssen, wie beispielsweise bei der spanischen Zarzuela.

Wenn Sie Fisch kochen, dann sollten Sie den richtigen Fisch dafür aussuchen. Greifen Sie zu festfleischigen Fischsorten mit verhältnismäßig hohem Fettanteil, wie

  • Lachs,
  • Aal oder
  • Seeteufel.

Weniger geeignet zum Fisch kochen ist Seelachs, der in Wirklichkeit Köhler heißt, aus der Familie der Dorsche stammt und somit kein Lachs ist. Anders als echte Lachse ist Köhler, wie alle Dorscharten (Pollack, Kabeljau), fettarm und trocknet bei langen Garzeiten, wie es beim Fisch kochen der Fall ist, schnell aus.

Zum Kochen eignet sich ebenso wenig Pangasius. Der hohe Proteinanteil würde bei längeren Garzeiten austreten, was nicht nur die Soße eintrüben würde, sondern auch den Fisch austrocknen lässt.

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