Kochen, Homeoffice, Familie

Kochen im Homeoffice: Ideen für schnelle, leckere und garantiert familientaugliche Rezepte

Gepostet auf 8. Mai 2020 by Team kochen-lernen.net

In Corona-Zeiten verbringen wir alle gerade viel Zeit zuhause, wo wir uns mit Homeoffice und Homeschooling beschäftigen. Gute Nervennahrung hilft da sehr, doch der (Koch-)Stress ist programmiert, denn die Mahlzeiten sollen schmecken und im Nu zubereitet sein. Damit alle Isolationsgeplagten auf ihre Kosten kommen, stellen wir von Kochen-lernen.net ein paar Rezepte vor, die garantiert gelingen: Mithilfe dieser Anregungen entstehen Gerichte, die schnell zubereitet, schmackhaft und familientauglich sind.

Im Homeoffice entstehen neue Essgewohnheiten

Das Virus COVID-19 und die damit einhergehenden Maßnahmen haben die Lebensgestaltung vieler Menschen durcheinandergebracht. Konnte man vor nicht allzu langer Zeit mittags auswärts essen oder sich bequem etwas Leckeres ins Office bestellen, müssen nun, innerhalb der eigenen vier Wände, oftmals die eigenen, vielleicht nur rudimentär vorhandenen Kochkünste herhalten. Die DIY-Mahlzeit muss vielen Ansprüchen gerecht werden, da sie, anders als sonst vielleicht, nicht nur günstig und nahrhaft sein, sondern auch noch wenig Zeit in Anspruch nehmen soll, weil in zwanzig Minuten schon der nächste berufsbedingte Video-Call wartet. Großes Aufkochen wie am Wochenende ist nicht drin. Bereits für Singles und Paare bedeutet dies, die persönlichen Essgewohnheiten umzustellen respektive anzupassen.

Auch den kleinen Gourmets soll’s schmecken

Für viele Eltern geht die Corona-Zeit mit größeren Veränderungen einher: Waren die Kleinen einst mit Schule und Nachmittagsaktivitäten beschäftigt, leisten sie nun ihren Erziehungsberechtigten Gesellschaft – und wollen auch zuhause rund um die Uhr verköstigt werden. Morgens, mittags, abends; süß, sauer, Umami: Kinder sind zwar keine Erwachsenen im Miniaturformat, wissen jedoch bereits relativ früh, was ihnen schmeckt. Damit es nun nicht dreimal täglich das gibt, was Kinder unter Surf and Turf verstehen – Fischstäbchen mit Pommes auf Bärchenwurst –, haben wir bei den folgenden Rezepten darauf geachtet, dass sie sowohl leicht nachzukochen als auch kindgerecht sind, schließlich brauchen die kleinen Gourmets hochwertige Nährstoffe, auf dass sie wachsen und gedeihen mögen.

Damit Kinder an ein gesundes Essverhalten herangeführt werden, empfehlen wir von Kochen-lernen.net eine Methode, die der ein oder die andere aus dem Berufsleben kennt: delegieren! Ja, verteilen Sie Aufgaben, denn auf diese Weise lassen sich auch die Nachwuchs-Sterneköche ins kulinarische Geschehen einbeziehen – und das ganz spielerisch. Infolgedessen können Kinder mitbestimmen, welche Zutaten ins Essen dürfen und interessieren sich letztlich für das, was auf den Teller kommt. Kleinkinder sollten weder mit Messer, Gabel noch Käsehobel hantieren dürfen, aber ansonsten steht dem gemeinsamen Kochspaß nichts im Wege.

Frisch, bunt und lecker: Ideen für Homeoffice-taugliche Gerichte

Hier ein paar Anregungen für schnelle, erfrischende Gerichte, deren Reste prima in der Tupperdose aufbewahrt werden können. Die Zubereitungszeit pro Gericht beträgt nicht mehr als 30 Minuten. Und wissen Sie was? Tiefkühlprodukte sind ausdrücklich erlaubt! Schließlich ist mittlerweile bekannt, dass die Qualität dieser Produkte besser als deren Ruf ist.

Die angegebenen Mengen reichen für jeweils drei bis vier Portionen aus.

Crunchy Fischstäbchen an Salat: Fischstäbchen deluxe

Sie benötigen:
• 450 g Fisch (tiefgefroren oder frisch, wir empfehlen Seelachfilets)
• 500 g Mehl (gerne Vollkorn)
• 4 Eier
• 5 EL Speiseöl (besonders gut: Olivenöl) oder 4 EL Butter
• 300 g Cornflakes
• Salz
• Pfeffer
• Salat (bevorzugt Eisbergsalat, Lollorosso oder Roter Eichblatt, entweder frisch oder aus der Packung)
• 1 Salatgurke
• 1 Bund Dill
• 1 Lauchstange
• ca. 200 ml Crème fraîche
• 2 EL Weißweinessig

Hinweis: Obgleich alle Essigarten auf Alkohol basieren, ist die Verwendung von Essig für Kindergerichte unbedenklich, da nach dem Herstellungsprozess nicht mehr viel Alkohol übrig bleibt.

Zubereitung:
• Zunächst den Salat zubereiten: Falls Sie Salat aus der Packung verwenden, kann dieser  sofort weiterverarbeitet werden. Wenn nicht, dann bitte zunächst die Salatblätter  abrupfen, gründlich waschen und auf einem Stück Küchenkrepp abtrocknen lassen oder in durch die Salatschleuder ziehen.
• Der Salat kommt nun in eine große Schüssel. Anschließend die Gurke waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
• Jetzt zum Lauch: Dort schneiden Sie nach gründlichem Waschen die Wurzeln ab und schneiden den übrigen Teil der Stange – bis auf das zu dunkle Ende – in schmale Ringe; diese dem Salat beifügen.
• Für das Salatdressing die Crème fraîche zusammen mit dem Weißweinessig und zwei EL Öl verrühren. Den gewaschenen Dill kleinrupfen und dem Dressing beigeben. Alles gut umrühren und mit dem Salat vermischen.
• Nun zum Fisch: Tiefgefrorener Fisch muss zunächst aufgetaut werden. Dann die   Fischstücke gründlich unter fließendem Wasser abwaschen und diese anschließend mit   Küchenkrepp abtupfen. Auch frischer Fisch muss zunächst gründlich gewaschen und eventuell auf Gräten untersucht   werden.
• Solange der Fisch trocknet, können nun die anderen Bestandteile vorbereitet werden –    das geht ganz schnell:
• Eine kleine, flache Schüssel mit Mehl füllen.
• Die Eier mit etwas Salz und Pfeffer in einer zweiten kleinen, flachen Schüssel miteinander verquirlen.
• Die Cornflakes in einen Plastikbeutel geben, diesen gut verschließen und den Inhalt  zerkleinern – zum Beispiel mithilfe einer gusseisernen Pfanne. Lassen Sie Ihren Energien freien Lauf!
• Das Cornflakes-Mehl auf einen Teller streuen.
• Eine größere Herdplatte bei mittelhoher Temperatur erwärmen.
• In der Zwischenzeit die abgetrockneten Fischstücke von beiden Seiten bemehlen, dann  durch das Eiergemisch ziehen und sie anschließend im Cornflakes-Crunch wenden.
• Jetzt mal Butter bei die Fische: Die Fischstücke von beiden Seiten gut anbraten. Eine Orientierungshilfe: Die Stücke sind gar, wenn die Panade goldbraun ist.
• Der Fisch kann jetzt mit dem Salat serviert werden.

Couscous mit Gemüse und Minze: Frisch und leicht bekömmlich

Sie benötigen:
• 250 g Couscous
• 1 Paprika (alle Sorten sind gut)
• 200 g Kirschtomaten
• 150 g schwarze Oliven, entsteint
• Couscous-Gewürzmischung ODER eine eigene Mischung, bestehend aus Currypulver,   Kardamom und Zimt
• etwas Salz und Pfeffer
• 1 Zweig Minze
• 3 EL Speiseöl (Olivenöl)
• 1/2 Zitrone
• ca. 350 ml heißes Wasser

Zubereitung:
• Bereiten Sie zuerst das Gemüse zu: Die Kirschtomaten und die Paprika müssen gewaschen werden.
• Schneiden Sie die Paprika auf: Das weiße Fleisch an den Innenwänden und das Kerngehäuse werden entfernt und weggeworfen. Die Paprika würfeln.
• Die Tomaten halbieren.
• Nun den Couscous in eine große Schüssel füllen und mit Couscous-Gewürzen sowie Salz und Pfeffer vermengen. Die Gewürze können auch dem Aufbrühen hinzugefügt werden.
• Heißes Wasser aufsetzen, zum Beispiel im Wasserkocher. Das kochend heiße Wasser  über das Couscous-Gemisch gießen und gut umrühren, bis der gesamte Couscous etwa einen halben Zentimeter breit mit Wasser bedeckt ist. Den Couscous in Ruhe ein paar Minuten quellen lassen.
• Couscous saugt relativ schnell viel Flüssigkeit auf, weswegen Sie nach dem ersten  Ablöschen kurz warten und beobachten sollten, wie der Reis sich entwickelt. Nach kurzer  Wartezeit den Couscous mit einer Gabel auflockern und ein Löffelchen probieren. Dabei beachten, dass  auch Tomaten und Co. noch Flüssigkeit abgeben und der Couscous somit noch etwas nachziehen wird.
• Ist der Reis weich genug, heißt es: Rein mit dem Gemüse – die Oliven nicht vergessen!
• Schließlich etwas kleingerupfte Minze und ein paar Spritzer Zitronensaft beigeben und alles gut durchmischen sowie abschmecken. Guten Appetit!

Pilz-Nudeln: für Magic Mushrooms ohne Nebenwirkungen

Kochen, Pilze, Champignons

Für einen Gaumentrip der besonderen Art. © furbymama / pixabay.com

Sie benötigen:
• 500 g Hartweizennudeln (wir empfehlen Farfalle und Orecchiette, gerne auch Vollkorn)
• 500 g Champignons (weiß oder braun) ODER Pfifferlinge
• 2 Schalotten
• 4 Knoblauchzehen (Sie sind sowieso zuhause …)
• 1 kleine Pckg. Kräutermischung (mit viel Thymian)
• 2 Pckg. Crème fraîche oder eine große Flasche Kochsahne
• 5 EL Speiseöl (Olivenöl)
• 30-40 g Parmesankäse
• Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:
• Waschen Sie die Pilze kurz unter fließendem Wasser; nur kurz, denn Pilze saugen sich schnell mit Wasser voll. Diese sollten dann mit etwas Küchenkrepp abgetupft werden.
• Die Pilze werden in kleine Stücke geschnitten. Den Stiel kann man auch verwerten! Die Pilze dann in eine Schüssel füllen und zur Seite stellen.
• Für die Nudeln wird ein großer Topf mit Salzwasser aufgesetzt (Jodsalz ist gut). Drehen Sie den Herd auf die höchste Temperaturstufe.
• Nun die Schalotten und die Knoblauchzehen kleinschneiden und in eine Schüssel geben.
• Kocht das Wasser? Wenn ja, dann rein mit den Nudeln und runter mit der Temperatur.  Die Nudeln regelmäßig umrühren, damit sie nicht am Topfboden festkleben; das geht ganz einfach mit einem Kochlöffel.
• 3 EL Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und darin die  Schalotten und den Knoblauch andünsten. Andünsten bedeutet, etwas nur kurz anzubraten – bis es leicht glasig ist.
• Jetzt die Pilze bei höherer Temperatur gesondert in kleinen Portionen braten lassen.  Nach etwa acht Minuten die restlichen zwei EL Öl dazugeben.
• Die Pilze werden nun mit der Crème fraîche und mit den Kräutern vermengt. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
• Sind die Nudeln mittlerweile gar? Wenn ja, dann schütten Sie den Topfinhalt durch ein Sieb, in dem die Nudeln hängenbleiben.
• Die Nudeln können nun in die Pilzpfanne: Alles schön miteinander vermengen und ein letztes Mal abschmecken.
• Wer möchte, kann zum Schluss etwas geriebenen Parmesan darüberstreuen.

Tipp: Die Crème fraîche, die einen geringeren Fettanteil als Sahne hat, kann auch durch eine vegane Alternative ersetzt werden.

Feta-Gurkenschiffchen: Neue Geschmackswelten? Volle Kraft voraus!

Sie benötigen:
• 3 Salatgurken
• 3 Pckg. Schafskäse in Salzlake (Feta)
• 150 g eingelegte, getrocknete Tomaten
• 150 g Oliven (grün und schwarz, auf jeden Fall entsteint)
• 30-40 g Parmesankäse
• 1 Zweig Thymian

Zubereitung:
• Hacken Sie die Oliven in feine Stücke, ehe die Tomaten kleingeschnitten werden. Das Öl,   in dem die Tomaten eingelegt waren, bitte nicht wegschütten.
• Nun den Feta aus der Packung nehmen, in eine Schüssel geben und mit den Händen   zerdrücken (Kinder werden das lieben).
• Den Feta mit den Oliven, den Tomaten, dem Tomaten-Olivenöl und etwas Thymian   vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
• Waschen Sie die Gurken: Diese werden dann geschält, halbiert, längs aufgeschnitten und  mittig mit einem Löffel ausgehöhlt.
• Bestreuen Sie die Gurkenhälften mit etwas Salz. Das Salz wirkt wassertreibend, so wie   auch bei Radieschen und Zucchini. Nach ein paar Minuten kann das Salz unter dem   Wasserhahn abgespült werden.
• Die Gurken mit der Feta-Tomaten-Oliven-Paste füllen und etwas geriebenen Parmesan darüberstreuen.
• Wen das zu sehr an Rohkost erinnern sollte, der kann die Gurken für ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Ofen schieben – bei Ober- und Unterhitze sind das 180 grad – und sie so
kurz schmoren lassen.

Tipp: Dieses Gericht schmeckt auch mit Zucchini anstelle von Gurken. Allerdings müssen diese etwas länger geschmort werden.
Extratipp: Was wäre ein Schiff ohne Flagge? Beim Klabautermann, eine kleine, dekorative Fahne macht das Gesamtbild noch schöner!

Mediterrane Gemüsepfanne mit Basmatireis: Supergesund und superlecker

Gemüse, Gesundheit, Mediterrane Küche

Aromatisch, fruchtig, köstlich! © RitaE / pixabay.com

Sie benötigen:
• 2 Beutel Basmatireis
• 1 Zucchini
• 1 Aubergine
• 1 Paprika
• 150 g Oliven (schwarz oder grün, jedenfalls entsteint)
• 200 g Kirschtomaten
• 100 g getrocknete Tomaten
• 5 EL Speiseöl (Olivenöl)
• 2 TL Tomatenmark
• Prise Zucker / ein TL Honig
• 1 Zweig Thymian
• 1 Zwei Rosmarin
• Gewürzmischung „Kräuter der Provence“

Zubereitung:
• Setzen Sie einen mittelgroßen Topf mit ausreichend Wasser auf, sprich: Das Wasser sollte zum Kochen gebracht werden.
• In der Zwischenzeit können Sie sich um das Gemüse kümmern: Ist das Schnippeln erst einmal vollbracht, geht alles andere wie von selbst.
• Die Zucchini, die Aubergine, die Paprika und die Tomaten gründlich waschen.
• Die Enden der Zucchini und der Aubergine abschneiden; die Paprika aushöhlen (Kerne und weißes Fleisch entfernen). Die Tomaten halbieren und die getrockneten Tomaten kleinschneiden. Die
Aubergine in kleine Stücke schneiden.
• Alles in eine große Schüssel füllen und zur Seite stellen.
• Kontrollblick: Kocht das Wasser? Ja? Dann die Reisbeutel vorsichtig hineinlegen und den Reis ca. 15 bis 20 Minuten kochen.
• Möglichst zeitgleich 3 EL Speiseöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zunächst die Zucchini, die Aubergine und die Paprika anbraten.
• Nach ca. acht Minuten die Tomaten dazugeben. Der Vorteil: Der tomateneigene Saft löscht ab.
• Nach ca. drei Minuten die Pfanne auf mittlere Hitze herunterfahren und die getrockneten Tomaten mit den Oliven unterrühren.
• Jetzt ein paar Blätter von Thymian und Rosmarin abrupfen und zusammen mit ein bisschen Kräutermischung in die Pfanne geben.
• Das Tomatenmark dazugeben.
• Die Gemüsepfanne können Sie nun mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker oder Honig abschmecken (Zucker intensiviert den fruchtigen Tomatengeschmack).
• Ist der Reis gar, kann er entweder direkt in die Pfanne oder in eine separate Schüssel gefüllt werden.

Tipp: Sie können zwischen allen erdenklichen Reissorten wählen, und Basmatireis gibt es auch auf der Basis von Vollkorn. Bei Vollkorn-Reis sollte die längere Garzeit beachtet werden.

Vanillepudding mit Beerensoße: Heißgeliebt von Groß und Klein

Beeren, Obst, Dessert

Beeren: Gaumenschmaus und Farbtupfer für jedes Dessert. © JillWellington / pixabay.com

Sie benötigen:
• 1 l Milch (Halb- oder Vollfettstufe)
• 2 Pckg. Puddingpulver mit Vanillegeschmack
• Vanillearoma (im Fläschchen erhältlich) oder eine Vanilleschote
• 3 TL Zucker (gern auch Vanillinzucker)
• Beeren (frisch oder aus dem Tiefkühlfach: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren … je nachdem, was Ihnen schmeckt)
• 100 ml Apfelsaft
• 1 Zweig Minze

Zubereitung:
• Vorab: Waschen und verlesen Sie die Beeren, wenn es sich um frische handelt. Bei Erdbeeren empfiehlt es sich, diese in kleine Stücke zu schneiden.
• Heizen Sie eine kleine oder mittelgroße Herdplatte bei mittlerer Temperatur vor.
• Füllen Sie einen mittelgroßen, beschichteten Topf mit ca. 1 l Milch und stellen Sie den Topf auf die Herdplatte.
• Erhitzen Sie die Milch: zunächst bei mittlerer Temperatur, damit nichts anbrennt, dann bei höherer Temperatur – und immer unter Aufsicht.
• Auf einer zweiten Herdplatte sollte in einer kleinen Pfanne ein TL Zucker vorsichtig erhitzt werden. Ist der Zucker flüssig geworden, bitte die Beeren beigeben. Bei niedriger
Temperatur köcheln lassen.
• Beginnt die Milch, sich zu bewegen (sie sollte noch nicht kochen), dürfen das Puddingpulver und zwei Teelöffel Zucker dazugegeben werden.
• Für einen intensiven Vanillegeschmack kommen ein paar Tropfen Vanillearoma rein. Noch besser ist es, das Mark einer Vanilleschote auszuschaben und in die Milch zu geben.
• Und jetzt: Immer fleißig rühren!
• Parallel dazu sollten Sie die Beeren im Blick behalten: Unter ständigem Rühren die Beeren mit Apfelsaft ablöschen; die natürliche Süße spart weiteren Zucker. Bei niedriger Temperatur
köcheln lassen.
• Sobald der Pudding fest geworden ist: Vom Herd nehmen und in kleine Schüsseln abfüllen. Etwas abkühlen lassen.
• Die rote Grütze entweder über den Pudding oder in eine separate Schüssel gießen, sodass jeder sich selbst bedienen kann. Für den Geschmack und für das farbliche Highlight ein paar
Minzblätter kleinrupfen und über die Grütze streuen. Voilà!

Tipp: Die Milch kann auch durch eine vegane Alternative wie Reis-, Hafer-, Soja- oder Mandeldrink ersetzt werden.

Auch das Homeoffice kann man sich schmackhaft machen – mit gutem Essen!

Wir hoffen, Sie mit diesen Rezepten zu leckeren Kochexperimenten inspiriert zu haben. Benötigt werden Zutaten, die in den allermeisten Fällen bereits im Kühl- und im Vorratsschrank stehen dürften. Ein weiterer Vorteil: Diese Gerichte strotzen nur so vor Vitaminen, Ballaststoffen und Antioxidantien – allesamt wertvolle Nährstoffe, die das Immunsystem stärken und Nahrungsergänzungsmittel überflüssig machen.

Und ganz gleich, wer bekocht wird: Die eigene Person, der/die Partner*in, die Großfamilie – mit diesen Rezepten wird auch das Kind in Ihnen glücklich.